Tesshinkan verbreitet sich innerhalb Russlands
In Uren, Region Nischegorodskui, fand ein Kobudô-Seminar statt

Dieser Sommer war in Russland sehr heiß. Einige Gebiete wurden sogar von riesigen Waldbränden bedroht. Aber vom 14. bis 15. August fand in der kleinen Stadt Uren, 300km von Nischni Nowgorod entfernt, ein Kobudô-Lehrgang statt. Pawel Dolgatschow aus Kaliningrad, Shôdan im Ryûkyû Kobudô Tesshinkan, wurde dorthin eingeladen, dieses Seminar zu leiten. Der Vorsitzende des dortigen Karate- und Kobudô-Vereines, Sergej Solowjow bat ihn, dort die Grundlagen des Tesshinkan zu lehren. Sportler vom Verein „Torii“, dessen Leitung Sergej inne hat, nahmen teil sowie zwei Repräsentanten des Kyôkushinkai-Karates aus Nischni Nowgorod, Olga Toropowa, Präsidentin des Kyôkushin-Kan-Verbandes, und Wadim Boronin, beides Danträger. Im Kyôkushin-Kan zählen Waffen nicht mit zum Ausbildungsprogramm der Schwarzgurte.

Die Grundlagen mit Bô (Bô-no Kihon), die Kata Shushi-no kun shô, deren Anwendung bildeten den Kern dieses Seminars. Darüber hinaus lehrte Pawel noch Techniken mit dem Tekkô und dem Nunchaku, welche Herrn Solowjow bereits bekannt waren. Um das Verständnis des großen Waffenspektrums des Ryûkyû Kobudô Tesshinkans zu erweitern demonstrierte Sensei Dolgatschow noch das Sai-no kihon und einige Techniken mit dem Tunfa.

Ich hoffe, dass dieses nicht das letzte Kobudô-Treffen war. Sergej Solowjow wird auch dem Seminar mit Frank Pelny im russischen Tomsk beiwohnen.



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